FAQ2026-06-30T09:36:03+02:00

Hier findest du Antworten auf organisatorische Fragen rund um meine Begleitung. Ein klarer Rahmen und Transparenz sind wichtige Bausteine, um bereits vor unserem ersten Kontakt Sicherheit und Orientierung für deinen Prozess zu ermöglichen.

Mein Verstand weiß alles, aber mein Körper macht in Stressmomenten sofort dicht. Bin ich traumatisiert?2026-09-26T12:54:43+02:00

Vielleicht kennst du das: Dein Kopf versteht längst, warum du in bestimmten Situationen so reagierst. Und trotzdem springt dein Körper mit alten, intensiven Reaktionen an.

Bin ich traumatisiert? Diese Frage stellen sich viele Menschen in solchen Momenten. Eine Diagnose stelle ich nicht. Was ich dir sagen kann: Diese Diskrepanz zwischen Kopf und Körper liegt meist an tief gespeicherten Mustern im Nervensystem. Genau dafür ist diese Begleitung gedacht. Du bist hier richtig, ganz gleich, wie du es für dich benennst.

Jede automatische Reaktion deines Körpers erfüllt eine wertvolle Funktion. Sie dient oder diente dem Schutz deines Systems.

Wir arbeiten deshalb gezielt über den Körper und das Nervensystem. So können wir diese automatischen Schleifen sanft erreichen, genau dort, wo der Verstand allein oft nicht weiterkommt.

Was bedeuten hypnosystemische Interventionen?2026-09-24T13:41:47+02:00

Was bedeuten hypnosystemische Interventionen?

Hypnosystemische Interventionen verbinden zwei hilfreiche Perspektiven.

Das Systemische bedeutet, dass wir dich nicht isoliert betrachten. Wir beziehen immer auch deine Beziehungen, deine Familie oder dein berufliches Umfeld und die dort wirkenden Dynamiken mit ein.

Das Hypnotische steht für die Arbeit mit dem Unbewussten und mit inneren Bildern. Durch kleine, fließende Impulse im Gespräch laden wir dein Unbewusstes ein, neue Sichtweisen und Lösungswege für alte, festgefahrene Verhaltensmuster zu finden. Ganz sanft und in deinem Tempo.

Wie lauft ein Impuls konkret ab und wie viel Zeit brauche ich dafür?2026-08-26T12:53:02+02:00

Ein Impuls ist so gestaltet, dass er sich vollkommen mühelos und ohne Druck in deinen bestehenden Tag einfügt. Du brauchst dafür keine stundenlangen Pausen oder komplizierten Übungen. Es sind kleine, feine Erinnerungen, kurze Körperwahrnehmungen oder sanfte Ausrichtungsangebote, die du direkt in deinen normalen Alltag einladen kannst – genau dann, wenn du eine kurze Oase des Innehaltens brauchst.

Wie genau läuft die Einbeziehung des Körpers ab? Gehören Bewegung oder Berührung dazu?2026-09-26T13:13:24+02:00

Nein. Du brauchst dich weder sportlich zu bewegen, noch gibt es Berührungen, wenn du das nicht ausdrücklich möchtest.

Die Einbeziehung des Körpers bedeutet vor allem gelenkte Aufmerksamkeit. Während unseres Gesprächs schauen wir achtsam darauf, wie dein Nervensystem reagiert: Verändert sich der Atem? Entsteht irgendwo Druck, Enge oder Wärme?

Dein Nervensystem prüft ständig und ganz unbewusst, ob eine Situation sicher ist. Diese innere Einschätzung nennt man Neurozeption. Wir geben den Signalen, die daraus entstehen, eine Stimme.

So lernst du Schritt für Schritt, diese feine Sprache deines Körpers auch im Alltag zu verstehen und deine Reaktionen besser einzuordnen.

Welche Stornierungsregelungen gelten?2026-10-11T13:33:57+02:00

Das Leben lässt sich nicht immer planen, und manchmal passt ein Termin einfach nicht mehr. Du darfst deinen Termin jederzeit absagen. Damit wir beide verlässlich planen können, gelten dafür klare Absprachen. Den Termin halte ich ganz für dich frei, und bei einer kurzfristigen Absage kann ich ihn meist nicht mehr an jemand anderen vergeben.

So sind die Absagen geregelt:

  • Bis 3 Tage (72 Stunden) vor dem Termin ist deine Absage kostenfrei.
  • Zwischen 72 und 48 Stunden vorher berechne ich 50 Prozent des Honorars.
  • Zwischen 48 und 24 Stunden vorher berechne ich 75 Prozent des Honorars.
  • Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vorher oder ohne Absage berechne ich das volle Honorar.

Fällt ein Honorar an, gilt die Sitzung als stattgefunden. Hast du ein Paket gebucht, wird sie davon abgezogen und nicht nachgeholt.

Du hast einmalig einen Joker, ganz gleich, ob du einzelne Sitzungen oder ein Paket buchst. Damit kannst du auch sehr kurzfristig absagen, ohne dass Kosten entstehen. Schreib mir dafür einfach eine kurze Nachricht.

Mir ist wichtig, dass wir miteinander in Kontakt bleiben. Manchmal fühlt sich ein Termin kurz vorher schwer an, weil gerade viel in Bewegung ist. Genau das darf Platz in unserer Sitzung bekommen, und oft hilft es, gemeinsam darüber zu sprechen. Wenn du einen Termin absagen oder verschieben möchtest, melde dich so früh wie möglich bei mir, dann finden wir gemeinsam eine Lösung.

Was bedeutet es eigentlich, das Nervensystem regulieren?2026-08-26T11:53:28+02:00

Das Nervensystem zu regulieren bedeutet nicht, dass wir ab jetzt immer vollkommen ruhig oder frei von Stress sein müssen. Jedes Gefühl und jede körperliche Reaktion hat eine wertvolle Funktion. Regulation bedeutet vielmehr, dass dein Körper die Flexibilität zurückgewinnt, nach einer Phase der Anspannung auch wieder ganz von alleine in einen Zustand der Erholung zu finden.

Damit dieser Wechsel gelingen kann, braucht das Nervensystem vor allem zwei tragende Säulen:

  • Das Empfinden von Sicherheit: Unser System reagiert nicht auf logische Argumente im Kopf, sondern auf das spürbare Gefühl von Sicherheit im Hier und Jetzt. Erst wenn der Körper über die Sinne und die Wahrnehmung signalisiert bekommt, dass im gegenwärtigen Moment keine Gefahr droht, kann das biologische Alarmsystem herunterfahren.

  • Die eigene Selbstwirksamkeit: Oft fühlen wir uns von den Reaktionen unseres Körpers oder den Anforderungen des Lebens überwältigt und ausgeliefert. Wenn wir die Selbstwirksamkeit stärken, erfährst du, dass du deinen Zustand durch ganz kleine, feine Handlungen selbst positiv beeinflussen kannst. Du erlebst dich nicht mehr als passiv, sondern spürst die eigene Kraft, dir selbst wieder Halt und Orientierung zu geben.

Regulation ist also ein Weg, auf dem du lernst, deinem Nervensystem eine sichere Basis und wirksame Werkzeuge anzubieten, damit ein tiefes Wohlbefinden von innen heraus wachsen darf.

Wie läuft die Arbeit mit Imaginationen und inneren Bildern ab?2026-09-24T13:30:32+02:00

Wie laufen Imaginationsübungen mit inneren Bildern ab?

Unser Nervensystem unterscheidet auf der Erlebnisebene kaum, ob wir eine Situation real erleben oder sie uns intensiv vorstellen. Genau diese wunderbare Fähigkeit nutzen wir bei Imaginationsübungen.

Im Gespräch und in einem ruhigen Tempo erarbeiten wir innere Bilder, die für dich mit Sicherheit, Schutz, Wärme oder Kraft verbunden sind. Das kann ein sicherer innerer Ort in der Natur sein oder ein innerer Helfer. Diese Bilder können dir im Alltag als Ressource dienen, auf die du in stressigen Momenten oder bei Gefühlen von Einsamkeit zurückgreifen kannst, um wieder in eine wohlwollende und regulierte Balance zu finden.

Wie fühlt sich eine traumasensible Imaginationsübung an?

Du bestimmst jederzeit das Tempo. Du darfst die Augen offen lassen, den Raum um dich herum wahrnehmen und jederzeit eine Pause machen. Wenn sich ein Bild nicht stimmig anfühlt, darf es sich verändern oder wieder gehen. Manche Menschen sehen klare Bilder, andere spüren eher etwas oder hören einen Klang. Alles davon ist willkommen.

Drei kleine Imaginationsübungen zum Kennenlernen

Der sichere Ort
Stell dir einen Ort vor, an dem du dich wohl und geschützt fühlst. Das kann ein Platz in der Natur sein, den du kennst, oder ein Ort, den du dir ganz neu erschaffst. Schau dich dort in Ruhe um. Welche Farben siehst du? Wie ist die Temperatur? Was spürst du unter deinen Füßen? Du darfst diesen Ort so gestalten, wie es sich für dich stimmig anfühlt.

Der innere Helfer
Vielleicht zeigt sich eine Gestalt, die dir wohlgesonnen ist. Ein Tier, ein weiser Mensch, ein Baum oder einfach ein warmes Licht. Schau, ob es sich für dich stimmig anfühlt, einen Moment in ihrer Nähe zu sein. Was strahlt sie aus? Vielleicht hat sie ein Wort oder eine Geste für dich.

Das Wohlfühllicht
Stell dir vor, ein angenehmes Licht in deiner Lieblingsfarbe berührt sanft deine Schultern. Es darf sich langsam dorthin ausbreiten, wo es dir guttut, und genau dort bleiben, wo es sich angenehm anfühlt. Wenn du magst, lege eine Hand an diese Stelle und spüre einen Moment nach.

Zum Abschluss darfst du dich im Raum umschauen, deine Füße auf dem Boden spüren und ein paar Dinge um dich herum benennen. So kehrst du sanft ins Hier und Jetzt zurück.

Diese Übungen ersetzen keine therapeutische Begleitung. Wenn beim Üben belastende Bilder oder Gefühle auftauchen, darfst du jederzeit aufhören und die Augen öffnen. In meiner Begleitung, vor Ort in Leipzig oder online, erarbeiten wir solche Bilder gemeinsam und in deinem Tempo.

Wie funktionieren körperorientierte Interventionen in der Praxis?2026-09-26T13:20:03+02:00

Stress, Belastungen und alte Muster zeigen sich oft nicht nur in unseren Gedanken, sondern auch im Körper und im autonomen Nervensystem. Deshalb reicht das reine Verstehen mit dem Verstand manchmal nicht aus.

Bei den körperorientierten Interventionen lenken wir die Aufmerksamkeit achtsam auf dein körperliches Erleben im Hier und Jetzt. Wir beobachten feine Signale wie Veränderungen im Atem, Muskelanspannung oder ein Gefühl von Enge oder Wärme.

Indem wir diesen Signalen ohne Urteil begegnen, darf sich Anspannung sanft verändern. So unterstützen wir Schritt für Schritt deine Selbstregulation, also die Fähigkeit deines Nervensystems, nach Stress wieder in die Ruhe zu finden.

Kann ich zu dir kommen, wenn ich emotionale Einsamkeit spüre, aber nicht weiß, woran das liegt?2026-09-25T12:54:33+02:00

Ja, sehr gern. Du darfst hier einen Platz finden, auch wenn du die Ursachen deiner Gefühle noch nicht verstanden oder benannt hast.

Emotionale Einsamkeit kann sich auch dann zeigen, wenn Menschen um uns herum sind. Oft ist dieses Gefühl vielschichtig und hat seinen eigenen guten Grund.

Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht, um diesen Mustern und Empfindungen behutsam zu begegnen. So darfst du Schritt für Schritt wieder mehr Orientierung und eine sichere Verbindung zu dir selbst finden.

Wenn du dir Begegnung mit anderen wünschst, sind auch meine Workshops in kleinen Gruppen ein Ort, an dem wohltuende Verbindung erlebbar werden darf.

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?2026-10-11T12:49:26+02:00

Wenn du eine Traumatherapeutin oder einen Traumatherapeuten suchst, suchst du eine Psychotherapie. Sie richtet sich an Menschen mit einer psychischen Erkrankung und wird von Psychotherapeutinnen oder Ärztinnen angeboten, die Diagnosen stellen und Erkrankungen behandeln dürfen. Eine Traumatherapie beschäftigt sich gezielt mit den Folgen belastender Erlebnisse, und die Kosten können von der Krankenkasse übernommen werden.

Mein Coaching ist keine Psychotherapie. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Erkrankungen. Als Coach für neurosystemische Integration® begleite ich dich körperorientiert dabei, deine Selbstregulation im Hier und Jetzt zu stärken. Wir schauen nicht in erster Linie darauf, was damals geschehen ist, sondern darauf, wie dein Körper und dein Nervensystem heute reagieren, und wie du nach und nach mehr Sicherheit im Alltag erfahren kannst.

Viele Menschen kommen zu mir, nachdem sie schon eine Therapie gemacht haben. Sie haben viel über sich verstanden und spüren trotzdem, dass ihr Körper noch so reagiert, als wäre die Gefahr nicht vorbei. Hier kann eine traumasensible Begleitung ein nächster Schritt sein. Bist du gerade in Therapie, kann ein Coaching nach Absprache mit deiner Traumatherapeutin oder deinem Traumatherapeuten eine ergänzende Unterstützung sein.

Wenn du gerade sehr stark belastet bist oder noch keine fachliche Abklärung hattest, ist eine Psychotherapie der passende erste Weg. Schau gern, was sich für dich gerade stimmig anfühlt. Im kostenfreien Kennenlerngespräch können wir auch gemeinsam darauf schauen.

Muss ich Vorkenntnisse in der trauma heilung oder Körperwahrnehmung mitbringen?2026-08-26T12:18:26+02:00

Nein, du brauchst keinerlei Vorkenntnisse oder spirituelle Erfahrungen in der trauma heilung. Du darfst genau so kommen, wie du dich in diesem Moment fühlst. Jedes Nervensystem bringt seine ganz eigene Weisheit und Geschichte mit. Die Impulse sind so aufgebaut, dass sie dich dort abholen, wo du gerade stehst, und laden dich ganz ohne Leistungsdruck dazu ein, wieder mehr mit dir selbst in Kontakt zu kommen.

Was hilft gegen Retraumatisierung? Stabilisierung und Ressourcenbildung2026-09-24T13:50:03+02:00

Was hilft gegen Retraumatisierung? Stabilisierung und Ressourcenbildung

Eine Retraumatisierung kann entstehen, wenn alte, belastende Erfahrungen so stark berührt werden, dass sich dein Nervensystem erneut überwältigt fühlt.

Was hilft gegen Retraumatisierung? Ein wichtiger Baustein ist eine gute Stabilisierung, bevor wir uns schwierigen Themen oder tief sitzenden Mustern zuwenden. Deshalb steht sie in meiner Begleitung immer am Anfang.

Dabei erforschen und stärken wir gezielt deine inneren und äußeren Kraftquellen, deine sogenannten Ressourcen. Das können stärkende Erinnerungen, wohltuende Vorstellungen oder ganz konkrete körperliche Anker sein.

Diese Arbeit gibt deinem Nervensystem Sicherheit und Stabilität. Auf dieser Grundlage kann es sich Schritt für Schritt für tiefergehende Veränderungen öffnen. Wir gehen dabei immer nur so weit, wie es sich für dich stimmig anfühlt.

Ich fühle mich gar nicht „traumatisiert“. Passt dein Angebot trotzdem zu mir?2026-09-26T12:54:25+02:00

Viele Menschen verbinden mit dem Wort traumatisiert sehr laute oder extreme Ereignisse. Für das Nervensystem geht es aber um etwas anderes: nicht um das Ereignis selbst, sondern um das, was im Körper passiert, wenn eine Situation zu viel, zu schnell oder zu plötzlich für uns war.

Häufig sind es leise, anhaltende Erfahrungen, die unser System tief prägen. Zum Beispiel Erlebnisse aus der Kindheit, ein langes Gefühl von Einsamkeit, emotionaler Stress oder die wiederholte Erfahrung, mit den eigenen Grenzen nicht gehört zu werden. Viele Menschen wissen gar nicht, dass die Spuren dieser Erfahrungen im Nervensystem noch aktiv sind.

Im Alltag zeigt sich das oft so: Der Verstand versteht eine Situation vollkommen, und trotzdem reagiert der Körper in Stressmomenten wie auf Knopfdruck mit Angst, Enge oder dem Impuls, dichtzumachen.

Du darfst hier sein, ohne deinem Erleben einen bestimmten Namen zu geben. Jedes deiner Muster und jedes Gefühl hat eine wertvolle Funktion, die deinem Schutz dient. Wir schauen ganz unabhängig von Begriffen darauf, was dein Nervensystem im Hier und Jetzt braucht, um wieder mehr Orientierung, Sicherheit und ein feines Wohlwollen für dich selbst zu finden.

Was meinst du, wenn du von der Arbeit mit vegetatives Nervensystem sprichst?2026-08-26T12:42:31+02:00

Unser vegatatives Nervensystem speichert all unsere Erfahrungen und reagiert im Alltag oft ganz automatisch mit Mustern von Anspannung, Stress oder Rückzug. Wenn wir hier ansetzen, schauen wir ganz liebevoll darauf, wie dein Körper auf die Anforderungen des Lebens reagiert. Es geht darum, deinem System durch gezielte, feinfühlige Impulse zu signalisieren, dass es im Hier und Jetzt sicher ist, sodass tiefe Entlastung und echte Erholung auf körperlicher Ebene spürbar werden.

Erzähle ich in der Begleitung meine ganze Geschichte?2026-10-11T12:33:35+02:00

In der Begleitung erzählst du nur so viel, wie es sich für dich stimmig anfühlt. In der traumasensiblen Arbeit schauen wir weniger darauf, was genau passiert ist, sondern vielmehr darauf, wie dein Körper heute reagiert. Darum ist es nicht nötig, alles im Detail zu berichten.

Wenn belastende Erinnerungen ausführlich durchgegangen werden, kann das dein Nervensystem schnell überfordern. Deshalb achten wir sehr darauf, in einem Bereich zu bleiben, der sich für dich sicher anfühlt. Du bestimmst das Tempo, und du darfst jederzeit sagen, wenn etwas zu viel wird.

Viele Menschen fragen sich, wie man Trauma aus dem Körper lösen kann. Aus meiner Erfahrung geht es weniger darum, etwas herauszulösen, als darum, dass dein Körper neue Erfahrungen von Sicherheit machen darf. So können alte Reaktionen nach und nach an Wucht verlieren, und du kannst schwierige Momente zunehmend halten und tragen.

Angst vor Überforderung: Was, wenn Gefühle intensiv werden?2026-09-25T12:44:17+02:00

Es ist vollkommen verständlich, wenn die Vorstellung von intensiven Gefühlen erst einmal Respekt oder Sorge auslöst. Viele Menschen kennen diese Angst vor Überforderung.

In unserer gemeinsamen Arbeit steht deine Sicherheit an erster Stelle. Wir gehen immer nur so weit, wie es sich für dein System im Hier und Jetzt stimmig und gut haltbar anfühlt.

Wird eine Reaktion doch einmal intensiv, fangen wir sie gemeinsam behutsam auf. Du bist in jedem Moment eng begleitet. Mit gezielten Übungen unterstützen wir die Regulation deines Nervensystems, sodass du dich Schritt für Schritt wieder sicher in deinem Körper verankern kannst.

Was unterscheidet eine traumasensible Meditation von einer normalen Meditationsübung?2026-09-24T13:15:58+02:00

Klassische Meditationen fordern oft dazu auf, einfach stillzusitzen und alle Gedanken oder Gefühle unkommentiert vorbeiziehen zu lassen. Für ein gestresstes oder überfordertes Nervensystem kann diese plötzliche Stille jedoch sehr unangenehm sein, weil intensive Gefühle oder eine innere Leere übermächtig werden können.

Traumasensibel meditieren bedeutet, genau darauf Rücksicht zu nehmen. Du wirst in jedem Moment ganz sanft angeleitet. Wir behalten die Orientierung im Raum bei, passen die Haltung an dein Wohlbefinden an und nutzen deinen Körper als sicheren Anker.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?2026-10-11T13:52:08+02:00

Nein, meine Begleitung ist keine Kassenleistung. Wenn du bei deiner Krankenkasse Kostenübernahme beantragen möchtest, ist das für ein Coaching leider nicht möglich. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur Behandlungen, die von Ärztinnen oder zugelassenen Psychotherapeutinnen erbracht werden. Als Coach für neurosystemische Integration® stelle ich keine Diagnosen und arbeite außerhalb dieses Systems. Deshalb richtet sich mein Angebot an Selbstzahler*innen.

Das hat für dich auch Vorteile. Du brauchst keine Diagnose, keinen Antrag und keine Überweisung, und es gibt keine langen Wartezeiten auf einen Platz. Über deine Begleitung wird nichts an eine Versicherung gemeldet, alles bleibt zwischen uns. Und wir sind frei darin, wie lange und in welchem Tempo wir arbeiten.

Wenn du privat versichert bist oder eine Zusatzversicherung hast, kannst du dort gern nachfragen. In der Regel wird ein Coaching aber auch dort nicht übernommen.

Im kostenfreien Kennenlerngespräch kannst du in Ruhe alle Fragen zu Kosten und Ablauf stellen.

Wie viele Sitzungen werde ich benötigen?2026-10-11T13:44:40+02:00

Wie viele Coaching Sitzungen du brauchst, lässt sich vorab nicht pauschal sagen. Jedes Nervensystem hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Tempo. Manche Menschen spüren schon nach wenigen Terminen, dass sich etwas verändert. Andere bringen Erfahrungen mit, die tiefer sitzen und mehr Zeit und Beständigkeit brauchen. Beides ist in Ordnung.

Veränderung im Nervensystem geschieht in kleinen Schritten. Dein Körper darf nach und nach neue Erfahrungen von Sicherheit machen, und diese Erfahrungen brauchen Wiederholung, damit sie sich festigen können. Deshalb hilft es vielen, regelmäßig zu kommen, zum Beispiel alle ein bis zwei Wochen. Zwischen den Sitzungen bleibt so genug Raum, damit sich das Erlebte setzen kann.

Wir schauen immer wieder gemeinsam, wo du gerade stehst und was du brauchst. Du entscheidest selbst, wie lange du die Begleitung in Anspruch nehmen möchtest. Wenn du eine längere Begleitung planst, kannst du auch ein Paket mit 5 oder 10 Terminen buchen.

Im kostenfreien Kennenlerngespräch kannst du mir erzählen, was dich gerade beschäftigt. Dann bekommst du ein erstes Gefühl dafür, wie eine Begleitung für dich aussehen könnte.

Ich kann meine Gefühle oder meinen Körper oft gar nicht richtig spüren. Funktioniert der Ansatz dann überhaupt bei mir?2026-09-26T13:05:34+02:00

Das ist sogar eine häufige und wertvolle Ausgangslage. Wenn das Spüren schwerfällt oder sich der Körper wie abgetrennt anfühlt, ist das eine kluge Schutzreaktion deines Nervensystems auf frühere Überforderung.

Die Fähigkeit, Signale aus dem eigenen Körper wahrzunehmen, nennt man Interozeption. Dazu gehören zum Beispiel der Herzschlag, der Atem, Hunger oder Anspannung. Diese Wahrnehmung darf sich Schritt für Schritt wieder öffnen, ganz in deinem Tempo.

Du brauchst dafür keine besondere Fähigkeit mitzubringen. Wir beginnen genau dort, wo du gerade stehst, und arbeiten mit ganz feinen Impulsen. Oft reicht schon die Wahrnehmung des Atems oder der Kontakt der Füße mit dem Boden, um die Verbindung zu dir selbst sanft und ohne Druck wieder einzuladen.

Gibt es Voraussetzungen für eine körperorientierte und neurosystemische Begleitung?2026-09-26T13:38:22+02:00

Nein. Es gibt keine Voraussetzungen oder Vorkenntnisse. Du darfst genau so kommen, wie du dich im Moment fühlst, mit all deiner Erschöpfung, deinen Zweifeln oder auch mit einer inneren Distanz zu deinen Gefühlen.

Du brauchst weder besonders feinfühlig noch geübt im Spüren zu sein.

Traumasensibel begleiten bedeutet für mich, das Tempo und die Methoden in jedem Moment an dein System und deine Grenzen anzupassen. So kann ein sicherer und druckfreier Raum für dich entstehen.

Was sind innere Anteile und wie hilft mir Anteilearbeit im Alltag?2026-09-25T13:02:33+02:00

Vielleicht kennst du Sätze wie: „Ein Teil von mir sehnt sich nach Nähe, aber ein anderer Teil macht sofort dicht.“ Genau um diese inneren Anteile geht es in der Anteilearbeit.

In der neurosystemischen Integration® betrachten wir innere Anteile als kluge Schutzreaktionen deines Systems. Jeder Anteil hat eine wertvolle Funktion, auch wenn sich sein Verhalten manchmal ungeliebt anfühlt.

In den Sitzungen lernen wir diese unterschiedlichen Seiten in dir besser kennen. Statt gegen sie anzukämpfen, geben wir ihnen einen sicheren Raum. Wenn Anteile gehört und verstanden werden, darf der innere Kampf leiser werden und mehr Gleichgewicht spürbar werden.

Im Alltag kann dir das helfen, deine Reaktionen früher zu bemerken und freundlicher mit dir umzugehen. Statt „Warum mache ich das schon wieder?“ darfst du fragen: „Welcher Teil von mir meldet sich gerade, und was braucht er?“

Die Anteilearbeit in meinem Coaching ist inspiriert von der Ego State Arbeit. Es handelt sich jedoch nicht um eine psychotherapeutische Ego State Therapie.

Warum reicht Reden nicht aus?2026-08-25T15:33:04+02:00

Vielleicht kennst du das: Du verstehst deine Muster und Reaktionen vom Verstand her vollkommen, aber in stressigen Momenten reagiert dein Körper trotzdem mit Unruhe, Enge oder Rückzug. Das liegt daran, dass das Nervensystem intensive Erfahrungen und Belastungen als reine Körperinformation speichert – und das System versteht keine logischen Argumente. Um echte Veränderung zu erfahren, braucht es die Sprache des Körpers und des Spürens.

Erfahre hier mehr darüber, wie der Weg vom Verstand zurück in den Körper gelingen kann.

Wie kann ich bezahlen?2026-10-11T10:54:06+02:00

Du bezahlst ganz einfach per Überweisung. Nachdem wir einen Termin vereinbart haben, schicke ich dir die Rechnung per Mail. Sobald der Betrag bei mir eingegangen ist, ist dein Termin fest für dich reserviert.

Du darfst selbst wählen, was sich für dich stimmig anfühlt. Du kannst einzelne Sitzungen bezahlen oder direkt ein Paket mit 5 oder 10 Terminen. So entscheidest du in deinem eigenen Tempo, wie viel Begleitung du dir wünschst.

Wie läuft ein Kennenlerngespräch ab?2026-10-11T13:53:05+02:00

Das Kennenlerngespräch dauert rund 20 Minuten und findet am Telefon statt. Es ist unverbindlich und ganz in Ruhe gedacht. Wir bekommen erst einmal ein Gefühl füreinander, bevor du dich für eine Begleitung entscheidest.

Du darfst mir alle Fragen stellen, die dir wichtig sind, zum Beispiel wie ich als Traumacoach arbeite, wie eine Sitzung abläuft oder wie die körperorientierte Begleitung online aussieht. Du darfst auch kurz erzählen, was dich gerade beschäftigt. Deine ganze Geschichte braucht es dafür nicht.

Am Ende schauen wir gemeinsam, ob sich eine Zusammenarbeit für dich stimmig anfühlt. Du entscheidest in deinem Tempo und ganz ohne Druck. Manchmal braucht es nach dem Gespräch noch ein paar Tage Bedenkzeit, und auch das ist vollkommen in Ordnung.

Wenn du magst, kannst du hier ein Kennenlerngespräch vereinbaren.

Bietest du auch Online-Termine an?2026-10-11T13:03:58+02:00

Ja, und ich arbeite sehr gern online. Meine Begleitung findet im Videogespräch statt, sodass du von einem Ort aus teilnehmen kannst, an dem du dich wohl und sicher fühlst. Das kann dein Sofa sein, dein Lieblingssessel oder ein ruhiger Platz in der Natur. Ein Trauma Coaching online ist dabei keine Notlösung, sondern für viele Menschen ein echter Gewinn.

Für dein Nervensystem macht es einen Unterschied, wo du dich gerade befindest. In deiner gewohnten Umgebung kennst du die Geräusche, die Gerüche und das Licht. Du darfst dich in eine Decke kuscheln, eine Tasse Tee neben dich stellen oder dich hinlegen, wenn dir das guttut. Auch dein Haustier darf in der Nähe sein. Nach der Sitzung brauchst du nicht durch die Stadt zu fahren, sondern kannst in Ruhe nachspüren und das Erlebte wirken lassen.

Viele fragen sich, ob körperorientiertes Coaching online überhaupt möglich ist. Die Antwort ist ja. Ich leite dich mit meiner Stimme an, und wir richten die Aufmerksamkeit gemeinsam auf deine Atmung, auf Anspannung oder auf Momente von Ruhe in deinem Körper. Du spürst selbst, was in dir passiert, und ich begleite dich dabei. Berührung braucht es für diese Arbeit nicht. So kann auch ein traumasensibles Coaching online deinem Nervensystem helfen, nach und nach mehr Sicherheit zu erfahren.

Für eine Sitzung brauchst du nur einen ruhigen Raum, in dem du ungestört bist, eine stabile Internetverbindung und einen Laptop, ein Tablet oder ein Handy. Kopfhörer können helfen, damit du ganz bei dir bleiben kannst. Wo du wohnst, spielt dabei keine Rolle. Du kannst aus jeder Stadt und auch aus dem Ausland teilnehmen.

Wenn du spüren möchtest, ob sich die Arbeit am Bildschirm für dich stimmig anfühlt, lade ich dich zu einem kostenfreien Kennenlerngespräch ein. Dort kannst du alle Fragen stellen, die dich bewegen.

Ersetzen Alltags-Impulse eine therapeutische Begleitung?2026-08-26T12:10:03+02:00

Diese Impulse dienen der präventiven Unterstützung, der sanften Selbstregulation und der liebevollen Begleitung in deinem Alltag. Sie sind ein wunderbarer Weg, um dir selbst im Alltag sichere Räume zu schenken und die Verbindung zu deinem Körper zu stärken. Bitte beachte, dass dieses Angebot eine fundierte medizinische oder therapeutische Begleitung, bei tiefen psychischen oder körperlichen Beschwerden, nicht ersetzen kann.

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